Samstag, 15.07.2017 - 14 Uhr

Erlebnisführung:
Festung Brückenkopf - Historisch und Kulinarisch

Ort: Brückenkopf

Sondereintrittspreis

Der napoleonische Brückenkopf gilt als das bedeutendste französische Verteidigungswerk im Rheinland. Auf einem Rundgang lernen Sie unter anderem den Waffenplatz kennen und erkunden Defensionsgänge und Hohltraversen.

Termine

 
Samstag, 27. Mai 2017 14.00 Uhr
Samstag, 15. Juli 2017 14.00 Uhr

Referentin: Helga Schmucker

2 Std. Führung - im Anschluss kulinarischer Teil

Torte „Napoleon“ im „Café Parktreff“

Gruppengröße: min. 10 Personen - max. 20 Personen

Preis pro Person: 17,50 €
inkl. Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen

 

Buchung Erlebnisführungen

 

Wir zeigen Ihnen den Brückenkopf

Mit der Zitadelle und dem napoleonischen Brückenkopf haben wir in Jülich zwei herausragende, sehenswerte Festungen, die jeweils eine Besonderheit in der Festungsarchitektur darstellen.

Der napoleonische Brückenkopf, als „Kronwerk“ Ende 18./Beginn 19. Jh. Geplant und realisiert, gilt als das bedeutendste französische Verteidigungswerk im Rheinland.

Wir bieten Ihnen Gästeführungen an, damit Sie den Familien-Freizeitpark an der Flusslandschaft der Rur mit der beeindruckenden Festungsarchitektur kennenlernen können. Dabei erfahren Sie Interessantes zum Bauwerk und dessen Verteidigung sowie zu den historischen Hintergründen.

Auf einem Rundgang lernen Sie den ehemaligen Waffenplatz kennen, der in französischer Zeit Versammlungs- und Exerzierplatz für die Soldaten war, und erkunden u. a. Defensionsgänge und Hohltraversen. Weiter geht es zum idyllischen Platz, dem „Ort der Stille“, eine kleine vom Wasser umgebene Halbinsel, die in der Zeit des Nationalsozialismus als „Thingstätte“ diente.

Nach dem zweiten Weltkrieg hatte eine üppige Vegetation die historischen Mauern erobert. Im Vorfeld der Landesgartenschau, die 1998 in Jülich stattfand, wurde der historische Brückenkopf bis auf wenige Bereiche restauriert. Der Bewuchs wurde entfernt, so dass die Anlage, das sogenannte „Kronwerk“, wieder sichtbar wurde. Aus dem ehemaligen „Schussfeld“ war inzwischen Waldgebiet geworden.

Das damalige freie Feld wurde nicht wiederhergestellt; die ehemaligen Schusslinien wurden in Blickachsen umgewandelt. So hat der Besucher immer wieder die Möglichkeit, aus der Landschaft heraus die historische Festungsarchitektur zu entdecken. Landschaft und Festung korrespondieren hervorragend!

Neugierig geworden?

Viel Spaß bei der Entdeckung des historischen Brückenkopfes!